Pharmakologie · Schmerz, Entzündung und Narkose

Pharmakologie: Schmerz, Entzündung und Narkose im 2. Staatsexamen Pharmazie

Im Bereich Schmerz, Entzündung und Narkose bündelst Du zentrale pharmakologische Themen des 2. Staatsexamens Pharmazie. Im Fokus stehen NSAID und COX-Hemmer, Lokalanästhetika, die Migräne-Therapie mit Triptanen und CGRP-Antikörpern sowie Narkose und Sedativa.

Wirkmechanismen und Rezeptorwirkungen sicher einordnen

COX-Hemmung und Kontraindikationen verknüpfen

Typische Prüfungsfragen gezielt vorbereiten

Geeignet zur systematischen Wiederholung

Themengebiete

NSAID und COX-Hemmer

COX-1 und COX-2, die Einteilung nicht-opioider Analgetika und der grundlegende Wirkmechanismus der NSAID.

Lokalanästhetika

Gehemmte Entstehung und Weiterleitung von Aktionspotenzialen sowie Unterschiede zwischen Ester- und Amidtyp.

Migräne-Therapie: Triptane und CGRP

Neurogen entzündliche Migräne, die Rolle des Nervus trigeminus und die pharmakologische Wirkungen der Triptane.

Narkose und Sedativa

Definition der Narkose, wichtige Zusatzmedikationen und zentrale Injektionsnarkotika.

Typische Fragestellungen im 2. Staatsexamen

Wie unterscheiden sich COX-1 und COX-2 und wie wirken NSAID grundsätzlich?

Was ist das grundlegende Wirkprinzip von Lokalanästhetika?

Welche Rolle spielen pH-Wert, Protonierung und Deprotonierung beim Einsatz von Lokalanästhetika?

Wie wirken Triptane und welche Kontraindikationen lassen sich daraus ableiten?

Welche Wirkstoffe werden als Injektionsnarkotika verwendet und welches Problem besteht bei Ketamin?

Beispielhafte Karteikarten

Frage

Wie unterscheiden sich COX-1 und COX-2?

Antwort

COX-1 wird konstitutiv fast überall im Körper exprimiert. COX-2 wird primär induziert, etwa durch Entzündungsmediatoren und Wachstumsfaktoren. Konstitutiv wird COX-2 aber auch unter anderem in Niere, ZNS, Knochen und Endothel exprimiert.

Frage

Was ist das grundlegende Wirkprinzip von Lokalanästhetika?

Antwort

Lokalanästhetika hemmen die Entstehung und Weiterleitung von Aktionspotenzialen, so dass peripher entstehende Schmerzreize nicht an das ZNS weitergeleitet und deshalb nicht wahrgenommen werden können.

Frage

Wie wirken Triptane?

Antwort

Triptane sind Agonisten an 5-HT1B- und 5-HT1D-Rezeptoren, die Gi-gekoppelt sind. Sie wirken vasokonstriktiv auf Blutgefäße und verringern zusätzlich die Freisetzung neuro-proinflammatorischer Peptide, indem sie die calciumvermittelte Vesikelverschmelzung unterbinden.

Frage

Welche charakteristische UAW kann Ketamin auslösen und wie begegnet man ihr?

Antwort

Ketamin kann unangenehme Halluzinationen auslösen. Das Problem wird durch die Kombination mit Benzodiazepinen abgefangen, wobei der gedächtnishemmende Effekt genutzt wird.

Wie Du Schmerz, Entzündung und Narkose sinnvoll lernst

1

Grundprinzipien einordnen

Beginne mit den Grundprinzipien von COX-Hemmung, Lokalanästhesie, Migräne-Pathophysiologie und Narkose.

2

Wirkstoffgruppen mit Targets und Wirkmechanismen verknüpfen

Verknüpfe danach die einzelnen Wirkstoffgruppen mit ihren Targets, Wirkmechanismen und unerwünschten Arzneimittelwirkungen.

3

Typische Prüfungsfragen wiederholen

Wiederhole typische Prüfungsfragen zu NSAID, Lokalanästhetika, Triptanen und Injektionsnarkotika.

4

Zusammenhänge sicher ausformulieren

Lerne die Inhalte so, dass Du pharmakologische Zusammenhänge sicher und präzise ausformulieren kannst.

Starte mit Schmerz, Entzündung und Narkose auf pharmatorium

Wenn Du diesen Bereich systematisch lernen möchtest, beginne mit den Analgetika und gehe von dort über Lokalanästhetika und Migränemittel bis zu den Narkosemitteln.

Weitere Pharmakologie-Gebiete

GrundlagenHerz-KreislaufHormone und StoffwechselAntiinfektivaImmunologie und OnkologieZNS-Pharmaka